VAB- Kooperative Form  
Stand 09. Mai 2022  
1.Das Modell der „Kooperationsklasse“ im Überblick  
• Zusammenarbeit zwischen beiden • Begleitung der Berufspraktika in  
Schulen  
den Betrieben durch einen Lehrer  
• Dauer 2 Jahre  
• Ein Praktikumstag pro Woche  
• Unterstützung durch die  
Arbeitsagentur  
• Ziel:  
• Bei Bedarf und Verfügbarkeit  
ergänzende Unterstützung durch  
einen ehrenamtlichen Jobpaten  
Übergang in die Vollausbildung mit  
dem Hauptschulabschluss als  
Voraussetzung  
2. Welche Voraussetzungen sind bei der  
„Kooperationsklasse“ wichtig?  
Sprachkompetenzen:  
Rechnerische Kompetenzen:  
• Textinhalte erfassen und • Kopfrechnen  
umsetzen können  
• Handlungsorientierte  
Anwendung (z.B. beim  
Kochen)  
• Formulieren eigener  
Gedanken und Texte  
• Räumliches  
Vorstellungsvermögen  
2. Welche Voraussetzungen sind bei der  
„Kooperationsklasse“ wichtig?  
Kognitive Fähigkeiten:  
• Problemlösendes Denken  
• mehrschrittige Anweisungen durchführen können  
• Merkfähigkeit, Gedächtnis (Basiswissen abrufen)  
2. Welche Voraussetzungen sind bei der  
„Kooperationsklasse“ wichtig?  
Allgemeine Lernvoraussetzungen:  
• Fleiß  
• Ausdauer und Durchhaltevermögen, Umgang mit Stresssituationen,  
Anpassungsfähigkeit/ Einstellen auf neue Situationen  
• Frustrationstoleranz  
• Selbständigkeit und eigenverantwortliches Handeln (Selbstorganisation, Umgang mit  
Schulmaterialien, Hausaufgaben)  
• Kritikfähigkeit  
• Teamfähigkeit  
• Genauigkeit und Sorgfalt  
2. Welche Voraussetzungen sind bei der  
„Kooperationsklasse“ wichtig?  
Weitere Voraussetzungen:  
• Kontakt zum Praktikumsbetrieb  
• Vorangeschrittene Berufsfindung  
•
3. Zeitlicher Ablauf und organisatorische Umsetzung  
Im 1. Jahr (Klasse 9)  
• Schüler/innen sind 3 Tage an der Stammschule des SBBZ  
• 1 Tag im Praktikumsbetrieb  
• 1 Tag an der Bertha- Benz- Schule (Unterricht an der  
beruflichen Schule)  
3. Zeitlicher Ablauf und organisatorische Umsetzung  
Im 1. Jahr (Klasse 9)  
• Zum Ende des Jahres erfolgt die Entscheidungsfindung  
• Beratungen durch Berufsberater, Klassenlehrer und  
Berufsschullehrer mit einer Empfehlung zum passenden  
beruflichen Bildungsweg (VAB- KF, FBFS oder allgem. VAB)  
3. Zeitlicher Ablauf und organisatorische Umsetzung  
Im 2. Jahr („Klasse 10“)  
• Wechsel an die Bertha- Benz- Schule  
• Schüler/innen werden in den Fächern Deutsch und Mathematik durch  
einen Lehrer des SBBZ unterrichtet  
• Die weiteren Fächer werden von Berufschullehrern abgedeckt  
• 4 Tage Unterricht an der Bertha- Benz- Schule  
• 1 Tag Praktikum in einem potenziellen Ausbildungsbetrieb mit  
Praktikumsbetreuung durch einen Lehrer  
• Ziel: Hauptschulabschluss mit oder ohne Englisch  
4. Übergang in die Vollausbildung  
Im 2. Jahr („Klasse 10“)  
• Am Ende des Schuljahrs soll ergänzend zum Hauptschulabschluss das  
Praktikum in die Vollausbildung einmünden  
• Beginn der Vollausbildung im September (duales System)  
• Ausbildungsdauer 3 - 3½ Jahre  
• Begleitung durch die Arbeitsagentur (ausbildungsunterstützende  
Maßnahmen: z.B. Nachhilfe)  
• Fortsetzung der Unterstützung durch den Jobpaten möglich  
Welcher Weg ist der Richtige?  
Viele Pfade können zum Ziel führen  
VAB- Kooperative Form  
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!